Warum eine Abkehr von der sektoralen Verkehrsbetrachtung?

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SEBI: Zs 399-4
BBR: Z 545
IRB: Z 71

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Zusammenfassung

Der Verkehrssektor ist in zunehmendem Maße heftiger Kritik ausgesetzt: Verkehrsvorgänge treten massenhaft auf, rufen Belästigungen anderer Bereiche hervor, Folgeerscheinungen verschlechtern die Umweltbedingungen, produzieren soziale Ungerechtigkeiten und zusätzlich erfordert die Funktionsfähigkeit des Verkehrssektors enorme finanzielle Aufwendungen. Ein weiteres Akzeptieren der freien Entwicklung führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Unbezahlbarkeit. Hierfür verantwortlich ist die Ineffektivität der Maßnahmen, die, weil verkehrsträgerspezifisch, in zahllosen Zuständigkeitsbereichen "reparierend", kaum nennenswerten Einfluss auf das Gesamtverkehrssystem nehmen können. Die Suche nach Auswegen aus diesem Dilemma ist aber gar nicht so aussichtslos. Voraussetzung wäre allerdings, die Wechselwirkungen im Siedlungs-Verkehrs-Gefüge in ihrer ganzen Breite zur Kenntnis zu nehmen und in einer Planung im Wortsinn auch anzuwenden. (-y-)

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Verkehrswissenschaft, Verkehrstheorie, Verkehrsplanung, Verkehrspolitik, Planungstheorie, Planungsideologie, Sektoralplanung, Fachplanung, Planungsauffassung, Planungsverständnis, Verkehr, Allgemein

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Verkehr und Technik, Bielefeld, 39(1986), Nr.11, S.443-444, 446-447, 450-452, Abb.;Tab.;Lit.

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Verkehrswissenschaft, Verkehrstheorie, Verkehrsplanung, Verkehrspolitik, Planungstheorie, Planungsideologie, Sektoralplanung, Fachplanung, Planungsauffassung, Planungsverständnis, Verkehr, Allgemein

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