Das urbanistische Repertoire des Shoppens. Von Einkaufscentern, Flagship-Stores und Discount-Städtebau.

Steiner
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Steiner

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Stuttgart

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0303-2493

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ZLB: Kws 155 ZB 6802
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Der Handel stellt eine der ältesten und wichtigsten Triebfedern der Stadtentwicklung überhaupt dar. Gemessen daran spielt er im akademischen Stadtdiskurs eine erstaunlich geringe Rolle. Es scheint, als würden die diesbezüglichen urbanistischen Leitgedanken vornehmlich aus der Perspektive von Consultants und Unternehmensberatern entwickelt. Doch das Shopping hat im städtischen Kontext oftmals gravierende Folgen, die vonseiten der Initiatoren und Investoren indes nur ungern bedacht und noch weniger ausgesprochen werden. Wobei man sehen muss, dass die Einkaufswelten sich im fundamentalen Umbruch befinden - und sich gleichsam "urbanisieren". Das heutige Konsumentenverhalten ist insofern raumwirksam, als haptisches Erleben offenkundig immer wichtiger wird. Zugleich, so scheint es, hat Shopping nicht mehr in erster Linie mit dem Erwerb von Dingen zu tun. Aus kommunaler Sicht stellen sich grundlegende Fragen: Was wird aus der City angesichts des Booms der Shoppingcenter und der Existenzkrise des traditionellen Handelns in den Einkaufsstraßen und Fußgängerzonen? Wenn zunehmend weniger das Kaufverhalten, als vielmehr die Kaufumgebung von Bedeutung für den Handel ist, befördert dies dann die gegenseitige Angleichung von Mall und Innenstadt? Falls ja: Geht das nur auf Kosten der Stadt? Oder ist eine strategische Partnerschaft von Kommune und Center erreichbar - mit dem Ziel einer Revitalisierung der europäischen Stadt? In jedem Fall ist es eine zentrale Aufgabe, das Einkaufen für die Stadt zu "kultivieren".

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S. 1-9

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