Rückwirkungen der Bodenversiegelung auf das Stadtklima.

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BBR: Z 703
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885

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Abstract

Das Sonderklima der Siedlungsräume läßt sich kausal am einfachsten durch Energiebilanzbetrachtungen erklären. In diesem Zusammenhang ist besonders die Aufteilung der von der Sonne ausgehenden Strahlungsenergie auf die energiebeanspruchenden Prozesse (Erwärmung des Bodens bzw. der Gebäude, Evapotranspiration und Erwärmung der Luft), von Bedeutung. Dabei zeigt sich, daß durch die Überbauung insbesondere der Wasserdampfumsatz bei der Evapotranspiration infolge Teilversiegelung der Oberfläche reduziert wird und die verfügbare Strahlungsenergie folglich umgelenkt wird auf den Wärmestrom in den Boden bzw. in die Gebäude, die schließlich zur Aufheizung der bodennahen Atmosphäre beitragen. Besonders an strahlungsreichen Sommertagen heben sich Siedlungsräume als "Hitzeinseln" von der Umgebung ab. Bioklimatisch sind sie nicht nur durch die Überwärmung, sondern zugleich durch geringere relative Luftfeuchte, geringere Luftbewegung und erhöhte Fremdstoffbeimengung gekennzeichnet. Aus den Energiebilanzbetrachtungen ergibt sich, daß sich eine Klimaverbesserung im Siedlungsbereich durch Vergrößerung des Anteils verdunstender, möglichst vegetationsbedeckter Flächen erreichen

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Flächenverbrauch, Freifläche, Bebauung, Temperatur, Regional, Siedlungsstruktur, Stadtklima

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn, (1988), H.8/9, S.529-533, Abb.; Tab.; Lit.

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Flächenverbrauch, Freifläche, Bebauung, Temperatur, Regional, Siedlungsstruktur, Stadtklima

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