Wahrnehmung und Akzeptanz flächiger Infrastruktureinrichtungen durch die Wohnbevölkerung. Das Beispiel München.
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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885
BBR: Z 703
IRB: Z 885
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Abstract
Der Beitrag behandelt die Erfassung von Wahrnehmungs- und Bewertungsprozessen, die von Großprojekten bzw. flächiger Infrastruktur ausgehen. Das in der öffentlichen Meinung verbreitete schlechte Image des Münchner Nordens wird auf die Konzentration derartiger Einrichtungen in den entsprechenden Stadtgebieten zurückgeführt. Dabei wird deutlich, daß ein schroffer Nord-Süd-Gegensatz, wenn überhaupt, nur auf der großräumigen Makroebene besteht. Die bloße Existenz von absolut mehr Großeinrichtungen im Münchner Norden läßt nicht automatisch und pauschaliert auf konträre Wohnstandortqualitäten im Süden der Stadt schließen; ganz im Gegenteil, es fallen auf objektiv hohem Standortniveau vermeintliche Kleinigkeiten subjektiv weit stärker ins Gewicht. Auch scheinen Disparitäten auf Stadtbezirksebene von solcher Bedeutung zu sein, daß sie z.T. Unterschiede der nächst höheren Dimension "überlagern". Das Bild vom sog. Süd-Nord-Gefälle der Lebensbedingungen erfährt auf diese Weise eine Nivellierung oder wird gar konterkariert. Dem Planer könnte eine solche "Diskrepanzforschung" die Chance eröffnen, durch frühzeitiges Erkennen von Dissonanzen und Diskrepanzen auf bzw. zwischen den verschiedenen Maßstabsebenen wirksamere Maßnahmen für eine größere Umweltzufriedenheit zu entwickeln. - (Verf.)
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Keywords
Umweltpsychologie, Bewertung, Attraktivität, Wohnstandort, Wohnwert, Stadtplanung/Städtebau, Infrastruktur
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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1990), H.4/5, S.193-204, Kt.; Abb.; Lit.
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Umweltpsychologie, Bewertung, Attraktivität, Wohnstandort, Wohnwert, Stadtplanung/Städtebau, Infrastruktur