Migration und Vorurteil. Abneigung gegen ausländische Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland. Zu emotionalen Ursachen und Folgen der Migration, dargestellt am Beispiel der spanischen Arbeitsmigranten.
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1987
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SEBI: 88/147
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Zusammenfassung
Die wachsende Ausländerfeindlichkeit in der Bundesrepublik führt bei den betroffenen Arbeitsemigranten zu psychischen und physischen Belastungen. Oftmals reagieren die Ausländer ihrerseits durch Ausbildung von Vorurteilen gegenüber den Deutschen und Rückzug in Ghettos. Anliegen der Arbeit ist es, zum Abbau dieses Konfliktpotentials beizutragen. Im Zentrum steht dabei zunächst die Migrationsbewegung spanischer Arbeitnehmer und die dadurch entstandenen Tendenzen zur kulturellen Entwurzelung, d. h. Kulturkonflikte, Rollenkonflikte, Integrationsschwierigkeiten und die Stereotypenbildung in ihren Auswirkungen auf Ausländer und die einheimische Bevölkerung. Wesentliches Ziel ist es ferner, die Bedeutung der emotionalen Erziehung herauszuarbeiten, die als Möglichkeit verstanden werden kann, den Umgang mit den eigenen Gefühlen zu erlernen. so präsentiert die Studie nach der Beschreibung der einzelnen Konfliktebenen Vorschläge zur Bewältigung dieser Auseinandersetzungen, die sich vor allem im schulischen Bereich realisieren lassen. Der Schlußteil gibt Anregungen zur Prophylaxe emotionaler Defizite, um so bewußtes Handeln in sozialer Verantwortung ermöglichen zu können. gwo/difu
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Aachen: (1987), X, 208 S., Abb.; Lit.(phil.Diss.; Aachen 1987)