Leitung und Kooperation in wissenschaftlichen Bibliotheken Berlins. Eine empirische Untersuchung.
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DE
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Berlin
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DI
EDOC
EDOC
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Abstract
Die Arbeit greift ein im bibliotheks- und IuK-wissenschaftlichen sowie im fachprofessionellen Diskurs vernachlässigtes Thema auf: das vertikale soziale Geschehen in der Arbeitsorganisation "wissenschaftliche Bibliothek". Die Absicht der Untersuchung lag darin, einen Zusammenhang zwischen dem Interaktionsverhalten der Leitungspersonen einerseits und der Mobilisierung von Leistungs- und Innovationspotenzialen bei den Mitarbeitern andererseits auszumachen. Es geht damit um die Funktionsfähigkeit dieses Typs von Informationseinrichtung vor dem Hintergrund eines zunehmenden Wandlungs- und Innovationsdrucks, der gespeist wird durch Reduzierung bei den Zuwendungen und Ressourcen, durch wachsende Kundenansprüche an Leistungsfähigkeit und Dienstleistungsqualität und nicht zuletzt durch den technologischen Wandel (Stichworte: Digitalisierung und Vernetzung). In den Blick genommen werden die Akteure, deren Umgang und Einstellungen, Verhalten und Wahrnehmungen. Das Betriebsklima bildete - theoretisch wie empirisch hergeleitet - den geeigneten Indikator für die sozio-emotionale Qualität der Interaktionen und den Zusammenhang zwischen Leitungsverhalten, sozialem Geschehen und Erreichen des Organisationszwecks. In der empirischen Untersuchung selbst kam ein Methodenmix zum Einsatz, der mehrere Qualitätskriterien sicherstellen sollte: Das gemischt qualitativ-quantitative Erhebungsinstrument diente der breiten Absicherung der Ergebnisse und deren fundierter Interpretation. Im Ergebnis plädiert die Untersuchung für einen Paradigmenwechsel im (Selbst-)Verständnis zeitgemäßer funktionaler Leitungstätigkeit im wissenschaftlichen Bibliothekswesen und verwandten/angrenzenden Dienstleistungsbereichen: Leitungskompetenz ist unabdingbar als eine Mischung aus Fach-, Management- und Sozialkompetenz zu begreifen. Hieraus folgen Konsequenzen für Wissenschaft und Praxis: Professionelle Qualifizierung der sozialen Kompetenzen und Fertigkeiten zur Wahrnehmung und Ausfüllung der Leitungsfunktion ist systematisch zu entwickeln, in die Aus- undWeiterbildung zu implementieren und in der Praxis der Einrichtungen sicherzustellen. difu
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422 S., Anh.