Regimewandel durch Großprojekte. Auf der Suche nach lokaler Handlungsfähigkeit in Zürich und Wien.

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ZLB: 97/2107
BBR: B 13 454

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Abstract

Neue Anpassungszwänge in Hinsicht auf weltwirtschaftliche Entwicklungen, auf die Heterogenisierung und Pluralisierung städtischer Lebensformen sowie auf die Entwicklung der Stadt zur Agglomeration zwingen politisch-administrative Eliten dazu, institutionelle und territoriale Grenzen überschreitende Konflikt- und Problembearbeitungsmuster zu entwickeln. Anhand zweier Fallbeispiele von Großprojekten in Zürich (Überbauung des Hauptbahnhofs Südwest) und Wien (Planung der Weltausstellung 1995) werden die politischen Planungsprozesse analysiert und zunächst in einen allgemeinen theoretische Kontext der Theorien urbaner Politik, danach in den engeren Kontext der Entwicklung der Stadtentwicklungspolitik und der Stadtplanung seit den siebziger Jahren gestellt. Die in den beiden Städten vorgefundenen Versuche, die urbanen Regimes neuen Problemkonstellationen anzupassen, werden mit Blick auf nationale strukturelle Faktoren, auf die Struktur lokaler politischer Prozesse und auf die politisch-kulturellen Orientierungen nachgezeichnet. Schließlich werden die Ergebnisse der Untersuchung auf die Frage hin zusammengefaßt, welches die Bedingungen für die in den 80er Jahren sich abzeichnenden neuen Versuchen von Regimebildung im Kontrast zwischen Zürich und Wien sind. goj/difu

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XI, 285 S.

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Europäische Urbanität - Politik der Städte; 2