Suburbanisierung der Bevölkerung in Großstadtregionen Sachsens. Erste Trends nach dem politischen Wandel.
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DE
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Leipzig
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BBR: Z 667
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Abstract
Bis zur politischen Wende fanden in den Stadtregionen Sachsens wie in der gesamten DDR keine Verstädterungsprozesse statt. Derzeit beginnt die Verstädterung von Wohngebieten am Rand der Kernstädte. Der Aufsatz beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Werden in den Neuen Bundesländern ähnliche Verstädterungsprozesse wie in Westdeutschland während der sechziger und siebziger Jahre ablaufen, die mit der räumlichen Ausdehnung der Städte und der wachsenden Segregation der Bevölkerung einhergingen? Wird der Verstädterungsprozeß wegen des langsameren Beginns des Wohnungsbaus, Kapitalmangels und der hohen Arbeitslosigkeit in begrenztem Umfang stattfinden? Nach den hohen Wanderungsverlusten 1989/1990 gab es 1992 erste Verstädterungstendenzen am Rand der Kernstädte. Das Ausmaß der Verstädterung von Wohngebieten ist jedoch noch gering und beruht vor allem auf dem Zuzug aus den Städten. Wanderungsgewinne gibt es in der Altersgruppe 25-45 und 0-15. Ursache der Verstädterung ist die Ausweisung großer Wohnbauflächen im Umland. In Sachsen werden vor allem Mietwohnungen gebaut, was an den besonderen steuerlichen Bedingungen für Wohnungsbauinvestitionen in Ostdeutschland liegt. Zur Zeit gehören 70% der Mietwohnungen Investoren aus den alten Ländern. Die Wanderung aus den Kernstädten in das Stadtumland wird durch den Wohnungsmarkt behindert, der sich selektiv auf die Sozialstruktur auswirkt. - (n.Verf.)
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Europa regional
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Nr.3
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S.10-19