Rapsanbau in Schleswig-Holstein. Betriebs- und marktwirtschaftliche Standortbedingungen im aktuellen Wettbewerb.

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DE

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Kiel

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ZLB: 93/4729-4

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Zusammenfassung

Die größte Rapsanbaudichte in der BRD ist in den klassischen Anbaugebieten Schleswig-Holsteins. Die Wettbewerbskraft von Winterraps und damit auch die Anbauausdehnung ist maßgeblich durch die praktizierte Markt- und Preispolitik der EG gelenkt worden. Eine größtmögliche Unabhängigkeit vom Weltmarkt und die Drosselung des hohen Produktionsumfangs bei Getreide waren Anlaß, mit dem Beginn der achtziger Jahre die Preisrelation von Raps zu Getreide deutlich zu verbessern. Hierdurch ist der Ausbau von Raps auch auf der Erzeugerseite interessanter geworden. Ziel der Arbeit ist es, die Rapserzeugung in Schleswig-Holstein darzustellen. Die Hauptursache der starken Ausdehnung des Rapsanbaus in den letzten zehn Jahren ist die von der EG eingleitete Stützungspolitik. In Schleswig- Holstein hat sich von 1970 bis heute die Anbaufläche verdoppelt, und in Regionen wie z. B. Ostholstein sind die natürlichen Anbaugrenzen erreicht worden. Zwei Entwicklungsrichtlinien des Rapses werden in der Arbeit dargelegt und im Hinblick auf die Marktchancen geprüft: die energetische Nutzung der Pflanze und die Verwendung des Öls als chemisch-technischer Rohstoff. sg/difu

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IV, 79 S.

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Kieler Arbeitspapiere zur Landeskunde und Raumordnung; 25