An die Arbeit. Wie lokale Initiativen zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt beitragen können.

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Berlin

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ZLB: Kws 27/168

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Abstract

Während die Motivation der Flüchtlinge, eine Tätigkeit aufzunehmen, zu Beginn ihres Aufenthalts in Deutschland am größten ist, müssen sie in dieser Phase viel Zeit damit verbringen, die deutsche Sprache zu erlernen und sich praktisch auf eine Beschäftigung vorzubereiten, ohne dass sie dabei ein Einkommen erwirtschaften können. Erst nach dieser Vorbereitung wird es für viele Unternehmen attraktiv genug, diese Personen einzustellen. Die befragten Initiativen versuchen, gleichzeitig mit Flüchtlingen, Unternehmen, Behörden und anderen Initiativen zusammenzuarbeiten und möglichst viele der dabei aufkommenden Probleme aus dem Weg zu räumen. Am wichtigsten und zeitaufwändigsten ist die tägliche Arbeit mit Flüchtlingen. Im besten Fall werden Initiativen zu "Bürgen" für die von ihnen betreuten Personen und erhöhen so deren Jobchancen. Auf Grundlage der Interviews wurden zehn Handlungsempfehlungen für Initiativen erstellt. Sie beinhalten den Appell, Integrationsangebote so weit wie möglich parallel ablaufen zu lassen, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. So können Flüchtlinge idealerweise schon während ihres Sprachunterrichts Teilzeitpraktika durchlaufen und das Gelernte schnell in der Praxis anwenden und vertiefen. Herausgestellt wird auch die Bedeutung persönlicher Kontakte in Unternehmen und Behörden, die den Initiativen viele Schwierigkeiten ersparen können und die Abläufe im Allgemeinen deutlich beschleunigen. Schließlich wird der Fokus auch auf den koordinierten Austausch der Initiativen untereinander gelegt. So kann es gelingen, gute Ideen schnell auszutauschen und vor allem Projektdopplungen zu vermeiden, die Flüchtlinge unter Umständen mehr verwirren als dass sie ihnen helfen.

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31 S.

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Discussion Paper / Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung; 19