Empathie, Verantwortlichkeit, Gemeinwohl: Versuch über die Selbstbehauptungskräfte der Region. Ergebnisse eines Praxisforschungsprojekts zur Vermarktung regionaler Lebensmittel.
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DE
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Wuppertal
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0949-5266
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ZLB: 4-2004/3162
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Abstract
In einer Fallstudie im Bergischen Land wurde die Bedeutung von Empathie und Verantwortlichkeit für das gemeinsame Handeln einer Region untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Gemeinwohlnutzen regionaler Produkte vor allem dann handlungsmotivierend wirken, wenn sie mit den individuellen Nutzen verknüpft werden. Wenn nur der Individualnutzen gesehen wird, entstehen Absatzhemmnisse. Eine solche attraktive Verbindung von individuellem und gemeinsamem Nutzen kann eine vertrauensvolle regionale Zusammenarbeit darstellen. Sie konnte im Fallbeispiel ein Ausbleiben des ökonomischen Nutzens kompensieren. Die Vitalität der Zusammenarbeit ist stark an die Fälligkeit zur empathischen Kommunikation gebunden. Die Ergebnisse geben Hinweise für eine erfolgreiche Gestaltung regionaler Kooperationsprozesse. Danach sollten vor allem autonomiefördernde Führungsstrukturen und Sanktionsmöglichkeiten für eigennütziges Handeln befördert, Fördermittel nicht als Anreiz, sondern als Feed-back gegeben, Akteure mit geeigneten Persönlichkeitsstrukturen, funktionellen Eigenschaften (Wirtschaftsakteure, Händler, Vermittler) und hohen Einflussmöglichkeiten gewonnen, die Vitalität der Zusammenarbeit durch eine Vielfalt an Akteurstypen, eine Synergieschöpfung und die Herstellung von Verantwortlichkeit gesichert und der Wertewandel und das Regionalbewusstsein durch persönliche Kommunikation gestärkt werden. goj/difu
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68 S.
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Wuppertal Papers; 142