Denkmäler jüdischer Kultur in Bayern.

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München

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ZLB: 94/1815-4

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Die bayerischen Denkmallisten verzeichnen noch etwa sechzig Synagogen, siebzig Wohn- und Rabbinerhäuser und etwa vierzig sonstige jüdische Gebäude wie Kultbäder, Schulen, Waisenhäuser etc. Daneben sind Ensembles ehemaliger jüdischer Siedlungen erfaßt. Eine Bestandsaufnahme des Landesverbandes Israelitischer Kultusgemeinden hat etwa 124 jüdische Friedhöfe nachgewiesen. Der dichteste Denkmälerbestand ist in Mittelfranken und Schwaben vorhanden. Das Arbeitsheft enthält eine Reihe von Einzeldarstellungen, an erster Stelle der Synagoge in Straubing, dem einzig enthaltenen Kultbau in Niederbayern und der Synagoge im unterfränkischen Veitshöchheim, die restauriert wurde und in deren Nachbargebäude ein Museum eingerichtet wurde. Andere Synagogen stehen in Floß, Ansbach, Zirndorf, Aschbach, Augsburg und Ichenhausen. Die Aufsätze dokumentieren jeweils die Baugeschichte und im Einzelfall bauarchäologische Untersuchungen und Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Größere Beiträge sind Münchens jüdischen Denkmälern, den Zeugnissen jüdischer Geschichte in Rothenburg o.d.T. und den Dorfsynagogen im neomaurischen Stil gewidmet. Eine thematische Betrachtung der Denkmallisten beschäftigt sich kritisch mit der Inventarisation, u.a. auch mit dem Typus des "Judenhauses" oder der Judenviertel. goj/difu

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128 S.

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Arbeitsheft; 43