Enträumlichung durch Beziehungslockerung - Zur Konstruktion des Raumes durch soziale Netzwerke.

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Berlin

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ZLB: 95/3181-4
IfL: Z 497 - 8

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Abstract

Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Siedlungssoziologie, indem theoretische Überlegungen und empirische Fallbeispiele zur Raumbezogenheit sozialer Beziehungen dargestellt werden. Den Ausgangspunkt bildet Norbert Elias' Figurationssoziologie als paradigmatische Grundlage, nach der alle räumlich gefaßten Sozialkategorien wie z.B. Familie, Schulen, Städte oder Staaten Netzwerke miteinander verflochtener Individuen sind. Eingegangen wird auf den Begriff der sozialen und der persönlichen Netzwerke, auf ihre Veränderungen im historischen Modernisierungsprozeß und auf theoretische Grundlagen zu den räumlichen Radien von sozialen Beziehungen. Der axiomatisch dargelegte Rahmen wird dann mit empirischen Beispielen gefüllt. Abschließend setzt sich der Autor mit der Überformung der persönlichen Netzwerke durch Milieus und Lebensstile auseinander. irs/difu

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S. 45-59

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Regio; 8