Die Bedeutung der Elektromobilität für den Standort Deutschland und Defizite in der Förderung.
Dt. Fachverl.
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Bandtitel
Herausgeber
Dt. Fachverl.
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Frankfurt/Main
Sprache
ISSN
0931-0983
ZDB-ID
Standort
ZLB: Zs 2985
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
RE
Autor:innen
Zusammenfassung
Der Markt für Elektromobilität ist einer der großen Wachstumsmärkte und wird bei Hochleistungsbatterien für automobile Anwendungen bis zum Jahre 2025 ein Umsatzvolumen von mehr als 130 Milliarden Euro haben. Bei einem Umsatzanteil von 25 Prozent für Deutschland entspricht dies gut 100.000 neuen Arbeitsplätzen. Da Hochleistungsbatterien und andere Komponenten für Elektrofahrzeuge kapitalintensiv produziert werden, eignet sich Elektromobilität für das Hochlohnland Deutschland, mit hochqualifizierten Arbeitskräften und hoher Automatisierung Wertschöpfung am Standort zu generieren. Um diese Potenziale zu realisieren, bedarf es der zügigen industriellen Umsetzung. Da die Förderung für Elektromobilität in Deutschland deutlich hinter anderen wichtigen Weltregionen wie Asien und USA hinterher hinkt und zu stark "föderalistisch" auf Kleinprojekte ausgerichtet ist, besteht die Gefahr, dass Deutschland beim Zukunftsthema Elektromobilität international Wettbewerbsfähigkeit verliert. Zusätzlich erschwerend wirkt das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2009, das die Stromproduktion in Deutschland verteuert, ohne einen Beitrag zur Reduktion des europäischen CO2-Ausstosses zu leisten. Damit entwickelt sich in Deutschland die Elektromobilität langsamer als in anderen Ländern, so dass auch das von der Bundesregierung vorgegebene Ziel, bis zum Jahre 2020 einen Fahrzeugbestand von einer Million Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen zu haben, nicht erreicht werden kann.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht
Ausgabe
Nr. 3
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Seiten
S. 243-260