Erreichbarkeitswirkungen autonomer Fahrzeuge.
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DE
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München
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0020-9511
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ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809
BBR: Z 153
IFL: I 809
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Abstract
Autonome Fahrzeuge versprechen eine tiefgreifende Veränderung der Mobilität. Sie sollen das Autofahren sicherer, kostengünstiger, angenehmer und nachhaltiger machen. Darüber hinaus sollen sie auch Kindern, alten Menschen und Behinderten das Autofahren ermöglichen. Autonome Fahrzeuge versprechen auch große Kapazitätsgewinne auf den Straßen. Diese Kapazitätsgewinne entstehen im Wesentlichen durch kürzere Reaktionszeiten. In dem Beitrag wird der Einfluss autonomer Fahrzeuge auf die Erreichbarkeit Schweizer Gemeinden sowohl im Verdichtungsraum als auch im Ländlichen Raum untersucht. Als Verkehrsmodell wurde die Verkehrsspitzenstunde 17.00 bis 18.00 Uhr der Projektion für das Jahr 2030 des Nationalen Personenverkehrsmodells der Schweiz verwendet. Da derzeit noch völlig unklar ist, in welcher Form autonome Fahrzeuge künftig angeboten und genutzt werden, wurden verschiedene Szenarien untersucht. Szenario 1: Autonomes Fahren ist nur auf Hauptstraßen und auf Autobahnen erlaubt; Szenario 2: Vollautonomes Fahren ist möglich und auch innerorts erlaubt, was neue Nutzergruppen erschließt; Szenario 3: Vollautonomes Fahren ist möglich und auch innerorts erlaubt und die Fahrzeuge stehen über ein geteiltes System allen zur Verfügung. Die Resultate der Untersuchungen lassen erwarten, dass autonome Fahrzeuge zu substantiellen Erreichbarkeitsgewinnen führen werden. Ihre räumliche Verteilung könnte jedoch eine weitere Zersiedelung begünstigen. Desweiteren ist zu vermuten, dass autonome Fahrzeuge den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in seiner heutigen Struktur - bis auf dichte Stadtzentren - überflüssig machen könnten. Zu diesem Themenbereich bedarf es aber weiterer Forschungen, um die Konkurrenz zwischen autonomen Fahrzeugen und dem ÖPNV realistisch abbilden zu können.
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Journal
Internationales Verkehrswesen
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Nr. 1
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S. 56-59
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Verkehr, Stadtverkehr, Regionalverkehr, Straßenverkehr, Individualverkehr, Fahrzeug, Verkehrstechnologie, Automatisierung, Wirkungsanalyse, Verkehrswissenschaft, Raumstruktur, Verdichtungsraum, Ländlicher Raum, Erreichbarkeit, Kapazität, Verkehrsverhalten, Verkehrsmittelwahl, ÖPNV, Nachfrageentwicklung, Analysemethode, Szenario