Öffentliche Partnerschaft zwischen Kommune und Wohnungsunternehmen.
Hammonia
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Datum
2011
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Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die öffentliche Partnerschaft zwischen Kommunen und Wohnungsunternehmen ist ein hervorragendes Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften: Beide agieren langfristig auf demselben Markt und haben daher grundsätzlich gleichgerichtete Interessen im Bereich des Städtebaus, der Entwicklung der Infrastruktur und der Stadt. Der Vorteil einer öffentlichen Partnerschaft für das Wohnungsunternehmen liegt vor allem darin, dass sich eine intakte Infrastruktur auch positiv auf die Vermietung des Wohnungsbestandes auswirkt. Voraussetzung ist allerdings, dass die Wohnungsunternehmen über das erforderliche Know-how auf diesem Gebiet verfügen und wirtschaftlich in der Lage sind, entsprechende Projekte zu realisieren. In dem Beitrag wird eine Definition der öffentlichen Partnerschaft (ÖÖP) vorgenommen und es werden Vertragsmodelle aufgezeigt. Anschließend werden gelungene Beispiele von öffentlichen Partnerschaften vorgestellt: Die Gemeinnützige Baugesellschaft Hildesheim (gbG) hat im Miet- beziehungsweise Pachtmodell die Komplettsanierung des Hildesheimer Stadttheaters und des Filmpalastes Hildesheim übernommen. Die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) nutzte das für Bauherren typische Finanzierungsgeschäft, um für die Stadt Augsburg unter anderem die Messehalle, eine Schule und die Stadtbücherei zu realisieren. In Hamburg wurde die Entscheidung getroffen, einen Teil der Aufgaben im Schulbau in Form einer Partnerschaft mit dem größten Hamburger Wohnungsunternehmen SAGA/GWG durchzuführen. In Lünen wurden das Rathaus und der Bahnhof im Rahmen eines ÖÖP-Projektes von der Genossenschaft Bauverein zu Lünen realisiert. Im Auftrag der Stadt Potsdam entwickelt die PRO POTSDAM GmbH ein städtebaulich bedeutsames innerstädtisches Areal durch Abriss, Bestandssanierung, Neubau sowie Neugestaltung des Umfeldes. Weitere Beispiel sind der Bau eines Ärztezentrums in Kemnath, Schul- und Kindergartenbau in Hannover, das Kulturkaufhaus mit den Elementen Volkshochschule, Stadtbibliothek, Naturkundemuseum und Galerie in Chemnitz. Die Stadtverwaltung Gera hat immobilienwirtschaftliche Leistungen ausgegliedert und der GWB Elstertal übertragen.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 5
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 18-19