Deregulierung am Arbeitsmarkt und Beschäftigung.

Mohr
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Mohr

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Tübingen

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ZLB: 92/4394

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S

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Abstract

Der Verfasser erörtert einige fundamentale Probleme der deutschen Arbeitsmarktordnung und greift dabei weitgehend auf das zurück, was er als Mitglied der 1988 von der Bundesregierung eingesetzten Deregulierungskommission untersucht und vorgeschlagen hat. Deregulierung zielt auf dauerhaft gute Angebotsbedingungen der Wirtschaft. Wo diese nicht oder nicht genügend gegeben sind, wie auf Seiten der Arbeitsmärkte, muß eine Angebotspolitik die bestehenden Regulierungen überprüfen. Regulierungsbedingte Fehlentwicklungen werden dabei in der Praktizierung der Tarifautonomie, vor allem hinsichtlich der Höhe der Arbeitskosten, im Kündigungsschutz und Sozialplanpflicht sowie der zu geringen Lohndifferenzierung gesehen. Die Vorschläge zur Deregulierung betreffen den Bestandsschutz von normalen Arbeitsverhältnisse, das kollektive Tarifrecht, das staatliche Arbeitsvermittlungsmonopol und die Arbeitszeitregelungen. Im Verlauf seines Referates geht der Verfasser auch auf die Resonanz ein, die diese von der Kommission unterbreiteten Vorschläge bei Gewerkschaften, Arbeitgebern und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft hervorgerufen haben. goj/difu

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63 S.

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Vorträge und Aufsätze; 138