Die erstarrte Gesellschaft. Zum Verlust des Gemeinsinns.

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Münster

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ZLB: Kws 1/65

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Abstract

Der Begriff der Gemeinschaft ist durch den Nationalsozialismus belastet. Dennoch bewegen wir uns alltäglich in Gemeinschaften. In Untersuchungen steht häufig das Individuum im Mittelpunkt. Der Mensch in und sein Bezug zu Gemeinschaften wird ausgeblendet. Das Buch will dazu beitragen, die Bedeutung von Gemeinschaften zu erfassen und die These vom Gemeinschaftsverlust, vom Verlust des Gemeinsinns zu überprüfen. Dazu werden die Berichterstattungen lokaler und überregionaler Zeitungen ebenso herangezogen wie Theorien zur Gemeinschaft und (pädagogische) Paradigmen zum handelnden Menschen. Der Generationenbezug, der familiale Wandel, das bürgerschaftliche Engagement, das Ehrenamt, die Rollen von Stiftungen und Vereinen werden in den Blickpunkt genommen, ebenso die Europäische Union. Es geht um die Vermittlung gemeinschaftlichen Denken und Handelns.

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440 S.

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Soziologie; 86