Armut als verdrängte Wirklichkeit. Der Wandel einer gesellschaftlichen Austauschbeziehung.

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Münster

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ZLB: 95/2171

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DI
S

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die Kluft zwischen Armut und Reichtum in unserer Gesellschaft wird immer größer. Seit Mitte der sechziger Jahre ist ein Umverteilungsprozeß von Lebenschancen und Lebensrisiken zu beobachten, der sich heute auch in den neuen Bundesländern deutlich bemerkbar macht. Noch 1989, als der Paritätische Wohlfahrtsverband den ersten Armutsbericht für die Bundesrepublik vorlegte, wurde Armut regierungsamtlich als Unthema behandelt. Dabei ist Armut ein seit Jahrhunderten bestehendes Phänomen. In ihrer Arbeit will die Autorin deshalb die Ursachen der staatlich sanktioniert Verdrängungspolitik auf dem Sektor des öffentlichen Bewußtseins aufzeigen und die gesellschaftlichen Austauschbeziehungen zwischen Armen und Nicht-Armen unterstreichen. Für die Analyse des wirtschaftlichen und sozialen Transfers werden gesellschaftliche Maßnahmen des Helfens aufgezeigt. Da es Armut schon sehr lange gibt, beginnt die Autorin ihre Untersuchung im Mittelalter und endet in der Gegenwart. mabo/difu

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IV, 237 S.

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Soziale Ungleichheit und Benachteiligung; 2