Kommunaler Beitrag zum Klimaschutz. Nahwärme.
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Abstract
Stadtwerke tragen wesentlich zum Gelingen der Energiewende bei. In Weil am Rhein ist der Eigenbetrieb der Stadt in die Zweige Abwasser, Verkehr und Nahwärme aufgeteilt. Die Wirtschaftspläne der vier Betriebszweige haben ein Gesamtvolumen von 10,04 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 8,87 Millionen Euro. Der Bereich Nahwärme mit einem Nahwärmenetz von 835 Metern Leitungslänge wurde bis zum Jahr 2015 von einem privaten Unternehmen betrieben. Als das Vertragsverhältnis mit dem Contractor endete, sprach sich die Stadt gegen eine Vertragsverlängerung aus. Für die Stadt war das der Beginn der Energiewende. In dem Beitrag werden die Erfolge und Planungen dargestellt. Die Stadtwerke produzieren mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) selbst Strom und vermarkten die dabei erzeugte Wärme. Um das Wärmenetz effektiv betreiben zu können, wurde ein Pufferspeicher mit 100 Kubikmeter Fassungsvermögen gebaut und in das Wärmenetz integriert. Aktuell hat die Stadt zwei Quartierskonzepte in den Stadtteilen Friedlingen und Leopoldshöhe initiiert. Hier arbeiten die Stadtwerke mit, um weitere Anschlussnehmer an das Wärmenetz zu gewinnen. Allerdings gibt es auch Stolpersteine auf dem Wege zur Energiewende. So ist es bei den Regelungen zur EEG-Umlage für selbstgenutzen Strom aus Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu Problemen mit der EU-Kommissionen gekommen, die sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit solcher Projekte auswirken.
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Der Gemeinderat
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Nr. 5
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S. 32-33