Ambulante sozialpsychiatrische Versorgung in Bayern. Regionaler Bedarf u. Wirklichkeit.
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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885
BBR: Z 703
IRB: Z 885
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Abstract
Nach einer kurzen Beschreibung der Sozialpsychiatrischen Dienste in Bayern werden im ersten Teil des Beitrags theoretische Überlegungen zu einer regionalisierten Bedarfsmessung im psychiatrischen Bereich angestellt. Insbesondere wird auf folgende drei Komponenten eingegangen: Zum einen sollte eine Orientierung am Bedarfsträger zugrundegelegt werden; zum anderen ist die Wahl einer adäquaten Raumeinheit zu treffen. Schließlich wird die Notwendigkeit der Berücksichtigung komplementärem und substitutivem Versorgungsangebote angesprochen. Im zweiten Teil wird, ausgehend von der Darstellung des Ist-Zustands, der Mindestbedarf an zusätzlichen Sozialpsychiatrischen Diensten und Fachkräften geschätzt. Wegen des kleinen Einzugsbereichs der Dienste werden Landkreise und kreisfreie Städte als adäquate Gebietseinheiten betrachtet. Es ergibt sich - vor allem in Landkreisen - ein Defizit von mindestens 42 Einrichtungen. Dort sollte auch mit dem schrittweisen Ausbau eines dezentralen Versorgungsnetzes begonnen werden. Als eher langfristiges Ziel sollte mit Hilfe von Kriterien wie Einwohnerzahl, komplementäres und substitutives Versorgungsangebot oder Stadt-Land-Unterschieden eine Feinanpassung der Zahl der Fachkräfte an den Bedarf erfolgen. - (Verf.)
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Keywords
Gesundheitswesen, Versorgung, Regional, Sozialpsychologie, Infrastrukturbedarf, Gesundheitsplanung, Daseinsvorsorge, Gesundheitseinrichtung
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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1990), H.2/3, S.91-98, Kt.; Tab.; Lit.
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Gesundheitswesen, Versorgung, Regional, Sozialpsychologie, Infrastrukturbedarf, Gesundheitsplanung, Daseinsvorsorge, Gesundheitseinrichtung