Regeln nach Bedarf. Die Optimierung der Gläsesteuerung auf Kläranlagen spart Kosten.

Deutscher Fachverl.
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Herausgeber

Deutscher Fachverl.

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Frankfurt/Main

Sprache

ISSN

0933-3754

ZDB-ID

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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Ein großer Kostenfaktor in kommunalen Kläranlagen ist der Energieverbauch. Hauptkonsumenten sind die Gebläse für die Belüftung der Belebungsbecken. Ein zweiter Faktor dabei ist die Abwasserabgabe, die sich an den Einleitparametern orientiert. Besonders in kleineren Anlagen erfolgt die Ansteuerung der Gebläse über den im Belebungsbecken gemessenen Sauerstoffwert. Meist wird über eine Zeitschaltung die Belüftung ein- und ausgeschaltet mit dem Ziel einer verbesserten Stickstoffelimination. Mit diesem System sollen die geforderten Grenzwerte eingehalten werden. Der Nachteil bei dieser Betriebsweise ist, dass die jeweilige aktuelle Belastung nicht berücksichtigt wird. Es sind zu viele Faktoren, um diese einzeln zu messen und in einer Steuerung oder über eine manuelle Anpassung der Einstellungen zu verarbeiten. Deshalb muss eine auf Sicherheit ausgelegte Einstellung gewählt werden, die auch bei niedriger Anforderung lange Belüftungsphasen und damit unnötig viel Energie benötigen. In dem Beitrag wird ein Verfahren vorgestellt, das in der Kläranlage Schmidmühlen den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent reduziert hat. Es erweitert die Belebungsstufen um die Möglichkeit, Stickstoffabbau belastungsabhängig zu betreiben. Das Konzept besteht aus einem Rechnermodul und Messsonden. Je nach Anforderung kommt dabei eine Sauerstoff-, Nitrat- und Ammonium-Messung zum Einsatz. Das System lässt sich auch in bestehende Kläranlagen einbauen.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Entsorga

Ausgabe

Nr. 4/5

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Seiten

S. 33-34

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