Interessenzuordnung im Handwerk. Zur Beteiligung von Selbständigen und Unselbständigen in den Organen der Handwerkskammern und der Spitzenorganisationen des Handwerks.
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SEBI: 80/6463
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Zusammenfassung
Die vorliegende rechtswissenschaftliche Untersuchung greift ein Detailproblem der Organisation pluralistischer Interessendurchsetzung auf und untersucht, ob es sich bei den Abweichungen vom Kooperationsmodell bei den jetzigen Spitzenorganisationen des Handwerks um eine unproblematische Ausübung der Vereinigungsfreiheit von Körperschaften des öffentlichen Rechts oder um eine rechtswidrige Abweichung von dem in der HwO vorgegebenen Organisationsmodell handelt. Die Befunde der Untersuchung erlauben den Schluß, daß die Mitgliedschaft der Handwerkskammern im Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) und im Deutschen Handwerkskammertag (DHKT) rechtswidrig ist. Die Handwerkskammern vereiteln das in der HwO verankerte Modell der Interessenzuordnung und verstoßen dabei gegen zwingende Regeln über die Begrenzung der Rechtsmacht zum Zusammenschluß in privatrechtlichen Spitzenverbänden. goj/difu
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Handwerk, Spitzenorganisation, Handwerkskammer, Verband, Mitbestimmung, Interessenzuordnung, Selbständiger, Unselbständiger
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Baden-Baden: Nomos (1980), 160 S., Tab.; Lit.
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Handwerk, Spitzenorganisation, Handwerkskammer, Verband, Mitbestimmung, Interessenzuordnung, Selbständiger, Unselbständiger