Altstandorte in Stadtregionen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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Hannover

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ZLB: 2000/330-4

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Abstract

Bei der Steuerung der Regional- und Stadtentwicklung in den Stadtregionen der neuen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen häufig Fragen der Revitalisierungspotenziale und -probleme von industriellen Altstandorten im Vordergrund. Anhand von Fallbeispielen (u.a. aus Halle, Leipzig-Plagwitz, Eilenburg) werden Ansätze, Erfahrungen und Ergebnisse vermittelt, die bei der Revitalisierung industrieller Altstandorte in diesen Ländern gemacht worden sind. Methodische Hinweise und die Diskussion von geeigneten Instrumenten der Standortentwicklung und der Nutzung von Standortmanagementverfahren ergänzen diese Analyse. Es wird deutlich, dass sich heute angesichts des bereits vielfach gesättigten gewerblichen Flächenangebots in den östlichen Bundesländern die Genehmigungspraxis auf Bestandsflächen oder Altstandorten konzentrieren sollte, um im Interesse eines sparsamen Umgangs mit der Fläche Neuausweisungen auf der "grünen Wiese" zu vermeiden. Im Sinne der Nachhaltigkeit bedarf es dazu einer unterstützenden Förderpolitik der Sanierung und Wiedernutzung dieser Flächen - auch für nicht gewerbliche Zwecke. Damit könnte auch der gesamte Standort und Lebensraum als weicher Standortfaktor aufgewertet werden. goj/difu

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V, 87 S.

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ARL-Arbeitsmaterial; 252