Energieeffiziente Siedlungsentwicklung. Einfluss der Siedlungsentwicklung auf den Energieverbrauch und Handlungsempfehlungen für eine energieeffizientere Siedlungsentwicklung am Beispiel der Schweiz.

Hollenstein, Karin
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Datum

2019

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Sprache (Orlis.pc)

CH

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Zürich

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EDOC

Zusammenfassung

Die Arbeit zeigt auf, wie sich die Unterbringung der zusätzlichen Einwohner in den vorhandenen Bauzonenreserven auf den Primärenergieverbrauch auswirken könnte, inwiefern eine höhere bauliche Ausnützung der Reserven den Energieverbrauch beeinflussen würde und ob regionale Unterschiede feststellbar sind. Die Abschätzung des Primärenergieverbrauchs, der durch die Nutzung der unbebauten Bauzonenreserven für Wohnzwecke entstünde, erfolgt anhand der drei Komponenten Gebäude, Mobilität und Infrastruktur. Die Erkenntnisse zeigen, dass durch eine gesteigerte Ausnützung der Reserven der Energieverbrauch merklich gesenkt werden kann. Nichtsdestotrotz empfiehlt sich nicht in allen Gemeinden der Schweiz die Mobilisierung der vorhandenen Bauzonenreserven. Der Fokus der Anstrengungen sollte auf Reserven gelegt werden, bei denen Dichtesprünge und folglich Energieverbrauchssprünge möglich sind. Die Mittelzentren und die Gürtel der Mittelzentren eignen sich dafür besonders. Erstens sind in diesen Gemeinden nennenswerte und verhältnismäßig gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossene Reserven vorhanden. Zweitens sind das relative und das absolute Energiesparpotenzial groß, gleichzeitig ist der Energieverbrauch pro zusätzlichem Einwohner in dieser Art von Gemeinden aufgrund der Siedlungsstrukturen und der Erschließungsqualitäten moderat. Aus dieser Perspektive sollen die Anstrengungen daher zunächst darauf konzentriert werden, neue Einwohner in den Mittelzentren und Gürteln der Mittelzentren im Mittelland unterzubringen. Allein dadurch könnten 20 Prozent (1120 TJ) des jährlichen Energiesparpotenzials der Schweiz genutzt werden. Zusätzlich würde dies einer Überkonzentration von Raumnutzern und einer Überbelastung wichtiger Infrastrukturen in Großzentren wie Zürich, Bern oder Genf entgegenwirken.

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Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

XII, 174

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Serie/Report Nr.

Diss. ETH; 26038

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