Quartier der kurzen Wege. Die Stadt von vorgestern als Quartier von übermorgen.
Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
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Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
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DE
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Detmold
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2566-8900
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ZLB: Kws 100,2 ZB 8638
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EDOC
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Abstract
Ein Blick auf Deutschland von oben und in unsere Planungswerkzeuge, wie die Baunutzungsverordnung (BauNVO), zeigt auch Jahrzehnte nach dem Leitbild der Stadt der kurzen Wege abseits von Innenstädten und so mancher Großstadt noch das Bild einer sortierten Stadt. Die Gegenbewegung zur autogerechten Stadt setzte in den 1980er Jahren ein und verfolgt im Kern ein diametral entgegengesetztes Ziel - die fußläufige Stadt. Doch auch über 30 Jahre später zeigt sich abseits der Innenstädte in den umliegenden Stadtteilen und Dörfern noch ein ernüchterndes monofunktionales Bild. Dabei sind es genau diese räumlichen Einheiten, die in etwa dem fußläufigen Bewegungsradius seiner Bewohner entsprechen. Hier - von der eigenen Wohnung aus erreichbar - braucht es Angebote für die Ziele des Alltags. Inzwischen belegen zahlreiche Studien die Möglichkeiten und Vorteile kompakter nutzungsgemischter Quartiere in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht. Diese Größeneinheit hat ein prominentes Vorbild: Die mittelalterliche europäische Stadt. Mit diesem Perspektivwechsel wird die Stadt von vorgestern zur Vorlage für das Quartier von übermorgen.
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UrbanLab Magazin : Fachzeitschrift für Stadt- & Regionalplanung
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Nr. 5
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S. 26-37