Ökologische Bewertung von Ökosystemleistungen.

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Rostock

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ZLB: Kws 256/465

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Abstract

Der Untersuchungsraum der deutschen Ostsee und Ostseeküste ist naturräumlich weit gefächert. Von der Flensburger Förde bis Usedom reihen sich unterschiedliche Ökosysteme (z. B. Wälder, Äcker und Grünland) und Nutzungen (z. B. Siedlungen, Schutzgebiete und militärische Sperrgebiete) aneinander und teilweise überschneiden sie sich auch. Der marine Bereich der deutschen Ostsee ist im Vergleich zum terrestrischen Ökosystem weniger deutlich abzugrenzen, da sich die aquatischen Habitate zeitlich und räumlich stärker verändern als am Land. Darüber hinaus stehen die grundlegenden Daten für eine ökologische Bewertung nicht in der gleichen räumlichen und zeitlichen Auflösung zur Verfügung. Wassertiefe und Trübung setzen hierbei meist die Grenzen für eine einfache Datenerhebung im Vergleich zum Land. Durch das Zusammenwirken der unterschiedlichen terrestrischen und marinen Ökosysteme werden viele verschiedene Ökosystemleistungen bereitgestellt. Deren große Bedeutung für den Menschen wird besonders durch die jährliche Zunahme an Touristen im Bereich der Ostseeküste - nicht nur in den Sommermonaten - deutlich. Im Beitrag wird anhand zweier Beispiele aufgezeigt in wieweit sich Ökosystemleistungen anhand diverser Parameter ökologisch beschreiben lassen sowie welche Chancen, aber auch welche Probleme für das Management daraus resultieren können.

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S. 15-20

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Rostocker Meeresbiologische Beiträge; 29