Klimaschutz und Verkehrspolitik. Eine Fallanalyse der Stadtverträglichkeit und kommunalen Handlungsblockaden.

Birkhäuser
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Basel

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ZLB: 97/2737
BBR: A 13 313
IfL: 1985 B 159 - 64

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SW

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Abstract

Die Diskussion über die Chancen einer kommunalen Verkehrspolitik basiert auf dem Konzept eines "stadtverträglichen Verkehrs". Eine Analyse des Konzepts unter dem Aspekt seiner logischen Stimmigkeit macht deutlich, daß zwischen den Funktionsanforderungen an den Stadtverkehr und den ökologischen und sozialen Verträglichkeitsansprüchen gravierende Widersprüche bestehen, die den Handlungsspielraum einer kommunalen Verkehrspolitik beträchtlich einschränken. Sie verschärfen sich in dem Maße, indem das Bedrohungspotential der klimarelevanten Verkehrsemissionen ernst genommen wird. Begrenzt sind zudem die kommunalen Instrumente, um den Autoverkehr und seine umweltschädlichen Emissionen zu verringern. Die kommunalen Strategien beziehen sich im Kern darauf, dessen Anteil durch eine Verlagerung auf den ÖPNV zu reduzieren. Grundlegende Voraussetzung für eine solche Verkehrspolitik ist ein entschiedener kommunalpolitischer Wille. Diese Überlegungen und Prämissen bestimmen die Thematik und die Vorgehensweise der von der interdisziplinären Forschungsgruppe "Stadtverkehr" des Zentrums für interdisziplinäre Technikforschung (ZIT) an der Technischen Universität Darmstadt durchgeführten Fallstudie. Ihre zentralen Befunde und Erkenntnisse über die Hemmnisse und Handlungsblockaden einer ökologisch orientierten kommunalen Verkehrspolitik am Beispiel Darmstadt dürften repräsentativ sein für vergleichbare Stadtregionen mit ähnlich disperser Siedlungsstruktur. difu

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185 S.

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Stadtforschung aktuell; 64