Nachhaltige Regionalentwicklung. Nord-Süd-Gerechtigkeit und Flächenmanagement in der Regionalplanung.

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VWF

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DE

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Berlin

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ZLB: 2000/2220

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Zusammenfassung

Nachhaltige Raumentwicklung und Nord-Süd-Gerechtigkeit sind zwei Begriffspaare, die bisher kaum zusammen diskutiert worden sind. Wird jedoch das Prinzip der Nord-Süd-Gerechtigkeit ("Prinzip der intragenerativen Gerechtigkeit") ernstgenommen, so verschärft sich die Problematik des Flächenverbrauches in deutschen Regionen durch die externen Flächenbelegungen bzw. den externen Flächenverbrauch in den Regionen in den Staaten des Südens. Einwohner deutscher Regionen belegen 3-4 mal soviel Flächen für die Befriedigung ihrer Bedürfnisse wie Wohnen, Arbeiten, Ernährung, Transport, etc., als ihnen unter dem Prinzip der weltweiten Gleichbehandlung der Bedürfnisse zustehen würde. Methoden wie der "ökologische Fußabdruck" und die "Stoffstrom- bzw. Materialbilanzierung nach dem MIPS-Konzept" sind dazu geeignet die (Flächen-)Verbräuche offen zu legen. Die Herausforderung für die Planung besteht darin, wie die Bedürfnisse wie Wohnen, Arbeiten, Ernährung, Transport, etc. mit möglichst geringen Flächenansprüchen befriedigt werden können. Der Autor führt als neues Schlagwort die verstärkte Entwicklung von konsistenten Flächennutzungen sowohl im Siedlungsbereich als auch auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen ein. Der Autor beschreibt abschließend erste Ideenskizzen für ein nachhaltiges regionales Ressourcen- und Flächenmanagement und zeigt die Notwendigkeit auf, die Regionalplanung zu einem Regionalmanagement weiterzuentwickeln. difu

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Seiten

143 S.

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Akademische Abhandlungen zur Raum- und Umweltforschung