New civic art.

Niggli
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Niggli

Sprache (Orlis.pc)

CH

Erscheinungsort

Sulgen

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ZLB: Kws104/215

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KO

Autor:innen

Zusammenfassung

In der Einleitung räumt Harald Bodenschatz mit einer Reihe von Missverständnissen auf, die den New Urbanism seit seiner Entstehung in den 1980er-Jahren in der deutschen Architektenschaft und Planerzunft begleiteten. Diese waren weitaus mehr von deutschen Diskurspositionen geprägt als von tatsächlichem Verständnis oder internationalem Weitblick. Als Vertreter des Congress for the New Urbanism stellt Norman Garrick die Mobilitätsprinzipien des New Urbanism vor: Anstelle der autogerechten Stadt des Urban Sprawl legt er die Vielfalt der Verkehrsformen dar, die für eine urbane Mobilität berücksichtigt werden müssen. Grundsätzliche städtebauliche Strategien und nicht angeblich historistische Stilvorlieben werden dabei als das zentrale Anliegen des New Urbanism deutlich. Für die Prince's Foundation for Community Building macht Ben Bolgar deutlich, dass der auf die nachhaltige Schaffung von Gemeinschaften abzielende Städtebau der Stiftung weniger eine Frage des architektonischen Stils als vielmehr eine Frage eines grundlegenden kulturellen Verständnisses der Stadt und des Städtebaus ist. Michael Hebbert nimmt die aktuelle Thematik des Klimaschutzes auf und bricht sie auf den konkreten Stadtraum herunter: Insbesondere die Berücksichtigung auch klimatisch positiver Eigenschaften der im Namen der Hygiene lange verpönten Korridorstraße verspricht neue Zugänge zu diesem alten städtebaulichen Typus. Sergio Porta/Ombretta Romice untersuchen die Eigenschaften eines auf der Parzelle aufbauenden Städtebaus. Während die Diskussion um Block oder Parzelle in Deutschland manchmal kämpferische Züge annimmt, wurde in diesen auf Conzen und Rossi aufbauenden Forschungen zur Langzeitperformance der Parzelle deutlich, dass es sich um ein städtebauliches Grundelement handelt, das weitgehend unabhängig von sich wandelnden ökonomischen, politischen und sozialen Einflüssen existiert und in seiner flexiblen Kleinteiligkeit langfristigen Erfolg städtebaulicher Konfigurationen befördert.

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Seiten

112 S.

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Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst; 4