Speisereste - ökologisch und sicher verwerten.

Springer-VDI-Verl.
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Düsseldorf

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0173-363X

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ZLB: 4-Zs 2863
IRB: Z 884

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Abstract

Mit dem generell steigenden Umweltbewusstsein in der Bevölkerung und den immer effizienter werdenden, getrennten Sammelsystemen fallen zunehmend Lebensmittelabfälle an. Auch in der Lebensmittelindustrie, in Restaurants, Cateringunternehmen und Großküchen sowie Großmärkten werden große Mengen an Lebensmittelabfällen produziert. Der direkten Verfütterung, zum Beispiel in der Schweinemast, stehen seuchenhygienische Bedenken entgegen, weshalb die Direktverfütterung in der Europäischen Union (EU) verboten ist. Unter diesen Voraussetzungen erscheint die energetische Nutzung solcher Abfälle in Biogasanlagen mit Verwertung der Rückstände als Dünger unter Berücksichtigung der gesetzlichen Hygienestandards im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft als optimale Lösung. In Mecklenburg-Vorpommern ging in Malchin eine Speiserestvergärungsanlage in Betrieb, die täglich im Dauerbetrieb bis zu 137 Tonnen Speisereste vergären kann. Mit dem dabei erzeugten Biogas wird im Durchschnitt eine Strommenge von 43 MWh/d produziert. Die Gärrückstände werden als Flüssigdünger auf landwirtschaftlichen Flächen genutzt. In dem Beitrag wird die Vergärungsanlage beschrieben und abschließend wird darauf hingewiesen, dass sich das Verfahren flexibel an verschiedene Arten von Lebensmittelabfällen sowie an verschiedene Formen der Abfallsammlung anpassen lässt.

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UmweltMagazin

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Nr. 7/8

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S. 40-41

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