Kommende Veränderungen der städtischen Siedlungsstruktur der Bundesrepublik Deutschland.Eine Auswertung jüngster raumwissenschaftlicher Trendermittlungen.

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DE

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturwandel der vergangenen 20 Jahre veränderte auch die komparativen Standortvorteile der Städte. Die Etablierung des EG-Binnenmarktes und die Ost-Öffnung brachten zusätzliche Unsicherheiten mit sich. Die Verschiebung von der herkömmlichen Güterproduktionswirtschaft zur Informationswirtschaft sowie eine weitere Konzentration der Steuerungs- und Kontrolleinrichtungen großer Unternehmen und Institutionen in Großstädten verstärkten noch die internationalen Wanderungsbewegungen mit ihrem Zuwanderungsdruck auf die Agglomerationen. Zwei Forschungsberichte im Auftrag des Bundesministeriums für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau befassen sich mit den Auswirkungen dieser Rahmenbedingungen in deutschen Stadträumen. Bei der Entwicklung städtischer Räume werden drei Problemtypen unterschieden. Wegen der sehr unterschiedlichen Ausgangslagen für die jeweilige Stadtentwicklung werden sich die einzelnen Fachpolitiken nicht mehr an einem einheitlichen städtebaulichen Leitbild orientieren können. Nicht eine graduelle Anpassung der einzelnen Politiken, sondern ein Umdenken in allen raumrelevanten Politikbereichen ist gefordert. - (n.Verf.)

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Nr.12

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S.899-919

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