Eine Rettung des Lebensraumes Stadt ist nur mit verkehrsintegrierender Raumplanung möglich.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Neben der Ausweitung der "Raum-Zeit-Funktion" wird durch Individualisierung des Verkehrs insbesondere seine "Planbarkeit" untergraben. Alle Konkurrenzsysteme sind fast chancenlos; es gibt keine Lösungen mehr durch Verkehrsmaßnahmen allein. Die Stadt als vorrangiger Lebensraum ist hiervon besonders betroffen, da sie sich inzwischen zur "Stadt in der Region" ausgeweitet hat, ihre Strukturen sich "autogerecht" verändern und das vorhandene planerische Instrumentarium hierfür überhaupt nicht mehr angemessen ist. Es besteht die Gefahr der Auflösung der Stadt. Die Stadt ist einerseits "ohnmächtig in der Planung", trägt aber andererseits mit ihren formalen Zuständigkeiten - auch wenn diese unzureichend sein mögen - die Hauptverantwortung für die "Teufelskreise". Wege aus dem Dilemma scheinen nur mit der Reaktivierung der klassischen "Vorsorgeziele" der Planung möglich, die allerdings auf die gesamte Region angewendet werden müßten. Hierbei muß der Tragfähigkeit und Eigenständigkeit, der Reaktivierung der "Nähe" in Umlandstandorten die größte Beachtung zuteil werden. Voraussetzung einer entsprechenden Verkehrsvermeidung durch Flächensteuerung sind breite Diskussionen über "Verkehrsmobilität", ein "nachhaltiges" Wachstum (Gesellschaftsmodell); aber auch die "Planungshoheit", die Verkehrsfinanzierung, der Grundstücksmarkt, die Finanzverteilung und das gesamte Steuersystem (Kostenfreiheit der Ressourcen) sind in diese Diskussion einzubeziehen. - (Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr.5/6
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S.283-294