Migration und Gesundheit.
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DE
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Sankt Augustin/Berlin
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ZLB: Kws 562/44
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Abstract
In Deutschland sind Menschen mit Migrationshintergrund im Durchschnitt genauso gesund wie Menschen ohne Migrationshintergrund. Einige Forschungsergebnisse deuten sogar auf einen bessereren Zustand bei Migranten hin. Dies ist eine der wichtigen Aussagen der Studie: "Migration und Gesundheit", die die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin veröffentlicht hat. Dies wird auch von der Staatsministerin im Bundeskanzleramt Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, in einem Interview mit der Onlineredaktion bestätigt: Der Gesundheitszustand hängt insbesondere vom Alter der Menschen ab. Weil die in unserem Land lebenden Migranten im Schnitt zur Zeit noch jünger sind als die einheimische Bevölkerung, ist der Gesundheitszustand der Migranten für sich genommen nicht schlechter, manchmal sogar besser. Die beiden Autoren, Dr. Michael Knipper, Institut für Geschichte der Medizin an der Universität Gießen, und Dr. habil Yasar Bilgin, Medizinische Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Gießen/Marburg und Vorsitzender der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung, weisen aber gleichzeitig auch auf Defizite hin. So gibt es erhebliche Hindernisse beim Zugang zum Gesundheitssystem in Deutschland mit dem Risiko von Mangel und Fehlversorgung. Die gesundheitliche Versorgung für alle Menschen mit Migrationshintergrund auf einem qualitativ hohen Niveau sicher zu stellen, ist daher eine wichtige sozialpolitische Aufgabe.
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133 S.