Stadt-Umland-Wanderung in den 90er Jahren. Quantitative und qualitative Strukturen in den alten und neuen Ländern.

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DE

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Die quantitativen und qualitativen Strukturen der Stadt-Umland-Wanderung in den ost- und westdeutschen Stadtregionen zeichnen sich in den 90er Jahren durch signifikant unterschiedliche Muster aus. In den neuen Ländern induzierte die spezielle Förder- und Abschreibungspolitik im Wohnungsbau in den zurückliegenden Jahren eine dynamisch zunehmende Stadt-Umland-Wanderung, die weit über das "natürliche" Migrationspotential der Städte hinausging. In den alten Ländern ist die aktuelle Stadt-Umland-Wanderung Teil eines intensiven Austauschprozesses innerhalb der Stadtregionen auf einem hohen Mobilitätsniveau. Sie führt neben der weiteren räumlichen Ausdehnung der Stadtregionen vor allem zu einer weiteren Verdichtung des engeren Umlandes der größeren Städte, am stärksten in den prosperierenden Stadtregionen. Mit der Reduzierung (1997) und dem geplanten Wegfall (1999) der steuerlichen Sonderabschreibungsmöglichkeiten haben sich die Rahmenbedingungen auf dem suburbanen Wohnungsmarkt der neuen Länder wesentlich geändert. Damit dürften sich die Stadt-Umland-Wanderungen infolge des gegen Null laufenden suburbanen Geschosswohnungsbaus wesentlich reduzieren. Auch in den alten Ländern wird die Welle der Stadt-Umland-Wanderungen in der zweiten Hälfte der 90er Jahre wieder abklingen. - (n.Verf.)

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Nr.11/12

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S.763-776

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