Säuglings- und Kindersterblichkeit in einer osthessischen Gemeinde im 18. und 19. Jahrhundert. Der Einfluß von Geschlecht, Geburtenfolge, Geburtenlegitimität, Landbesitz und Religion.
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DE
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Gießen
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ZLB: 94/3014
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DI
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Abstract
Am Beispiel der ländlichen Kleinstadt Schlüchtern, die zum Regierungsbezirk Darmstadt gehört, untersucht die Autorin die durch staatliche Maßnahmen, Gesetzgebungen, Krankheiten und hygienische Verbesserungen hervorgerufenen Schwankungen der Säuglings- und Kindersterblichkeit. Weiterhin kommen soziale Faktoren zur Sprache, die ihrem Einfluß nach und nach dem Zusammenhang zwischen der Anzahl der Kinder und der daraus resultierenden Behandlung durch die Eltern beurteilt werden. Das Sterblichkeitsverhältnis zwischen den Geschlechtern und das Verhältnis der Geschlechter bei der (ehelichen oder unehelichen) Geburt werden hier immer im Vergleich zu deutschlandweiten Datenerhebungen von früher und heute dargestellt. Untersucht wurden die Daten von 2116 lebendgeborenen Kindern in Schlüchtern von 1705 bis 1870. mabo/difu
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70 S.