Beschaffung von Emissionszertifikaten durch öffentliche Auftraggeber.
Beck
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Beck
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
München
item.page.language
item.page.issn
1439-6351
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 4-Zs 6672
BBR: Z 558
BBR: Z 558
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die Frage, ob öffentliche Auftraggeber bei der Beschaffung so genannter Emissionszertifikate das Kartellvergaberecht anzuwenden haben, wird kontrovers beurteilt. Ein Teil der Literatur geht von einem öffentlichen Auftrag i. S. des § 99 GWB aus und verneint das Eingreifen eines Ausschlusstatbestands nach § 100 II GWB. Dagegen lehnen andere Stimmen schon das Vorliegen eines öffentlichen Auftrags ab und sehen im Übrigen auch den Ausnahmetatbestand des § 100 II lit. m GWB als erfüllt an. Der Beitrag zeigt auf, dass die entgeltliche Beschaffung von Emissionszertifikaten als Rechtskauf zwar einen öffentlichen Auftrag darstellt. Nach einer eingehenden Auseinandersetzung mit dem Ausnahmetatbestand des § 100 II lit. m GWB werden Emissionszertifikate aber als Finanzinstrumente im Sinne dieser Vorschrift aufgefasst, so dass im Ergebnis die §§ 97ff. GWB keine Anwendung finden. difu
Description
Keywords
Journal
Neue Zeitschrift für Baurecht und Vergaberecht
item.page.issue
Nr. 10
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 623-628