Berliner Lehrerbildung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Pädagogische Hochschule im bildungspolitischen Kräftespiel unter den Bedingungen der Vier-Mächte-Stadt, 1945-1958.
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1990
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SEBI: 91/3196
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Die Durchsetzung des Reformprojekts "Pädagogische Hochschule von Groß-Berlin" nach komplizierten Verhandlungen mit den Verantwortlichen der vier Alliierten Stadtkommandanten war ein Neubeginn der Lehrerausbildung in bewußtem Bruch mit den Traditionen der Preußischen Akademie. Der Autor stellt die historischen Gründe der eigenständigen Sonderentwicklung der Berliner Lehrerausbildung im Spannungsfeld zwischen den widerstreitenden pädagogischen und bildungspolitischen Konzeptionen und den notwendigen Rücksichtnahmen auf die jeweiligen Interessen und Pressionen der Alliierten dar. Dabei werden die Dimensionen des tatsächlichen Einflusses der Vier Mächte, die alliierten Entscheidungsinstanzen und die Schlüsselfunktion der Lehrerbildung der PH auch für das gesamte öffentliche Leben Berlins deutlich. Als wichtige Einschnitte werden die Gründung der Freien Universität und die auf die Spaltung der Stadt folgende Spaltung der Hochschule 1948/49 geschildert. Die nun zwangsläufige Westbindung ließ die "ursprünglichen Ansichten und Absichten progressiver Bildungspolitiker in Berlin scheitern". wev/difu
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Frankfurt/Main: Lang (1990), 474 S., Abb.; Tab.; Lit.; Reg.(phil.Diss.; FU Berlin 1987)
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Serie/Report Nr.
Europäische Hochschulschriften. Reihe 11 - Pädagogik; 403