Ein Schatz vor der Haustür. Urban Mining.

Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik

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Bielefeld

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0941-9225

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ZLB: Kws 740 ZB 6736

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Abstract

Durch den Einsatz von recycelten Rohstoffen bleiben natürliche Lagerstätten länger erhalten. Seit einigen Jahren fällt in diesem Zusammenhang immer wieder das Stichwort Urban Mining. Damit werden die Kommunen selbst zu Rohstoffquellen. Das Potenzial an Rohstoffen steckt im unmittelbaren städtischen Lebensraum in Form von Materialien, die in Gebäuden, Straßen, Autos, Maschinen und anderen sogenannten langlebigen Gütern zu finden sind. Das anthropogene Lager aus über 50 Milliarden Tonnen wächst Jahr für Jahr um zehn Tonnen und wird am Ende der Lebensdauer zu recycelbarem Abfall. Die in der Zukunft anfallenden Materialmengen erfordern ein langfristiges Konzept für die Sekundärrohstoffwirtschaft und für die kommunale Abfallpolitik. Urban Mining ist der geeignete Strategieansatz zur Bewirtschaftung des anthropogenen Lagers. Eine Sonderdisziplin des Urban Mining ist das sogenannte Landfill Mining, bei dem es um den gezielten Rückbau und die Sanierung von Abfalldeponien geht, um Bauland zu gewinnen. Auch hier geht es unter anderem darum, Wertstoffe zurückzugewinnen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Akteure entlang der Entsorgungs- und Wertschöpfungskette ihren technischen und organisatorischen Aufwand steigern müssen. Das Umweltbundesamt (UBA) hat dazu Handlungsansätze erarbeitet, die in dem Beitrag vorgestellt werden.

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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik

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Nr. 1

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S. 48-49

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