Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Gefährdungsabschätzung quecksilberkontaminierter Standorte.

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DE

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Hamburg-Harburg

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ZLB: 95/855-4

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DI

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Abstract

In der Bundesrepublik gibt es derzeit ca. 150.000 Verdachtsflächen auf Altlastenverseuchung. Durch die Diskussionen der letzten Jahre kam es zu der Forderung, daß heute Altlasten einer Gefährdungsabschätzung zu unterziehen sind. Dabei soll festgestellt werden, welche Gefährdungen durch welche Stoffe für welche Schutzgüter bestehen oder zu erwarten sind. Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit dem Element Quecksilber und seinem Verhalten in kontaminierten Böden, die infolge industrieller Emission hochbelastet sind. Es werden exemplarisch zwei hochkontaminierte Standorte untersucht. Zum einen wird der Boden eines ehemaligen "Kyanisierbetriebes" in der Region Holletau, in dem Quecksilber zur Holzimprägnation als Schutz vor Pilzbefall eingesetzt wurde, und zum anderen Aueböden unweit der ehemals ältesten Chemiefabrik Deutschlands in Marktredwitz, Bayern, die durch Abwässer kontaminiert sind, betrachtet. Um das von Quecksilber ausgehende Gefährdungspotential an den beiden Standorten charakterisieren zu können, untersucht der Autor den Gehalt und die Verteilung der besonders toxischen organischen Quecksilberverbindungen. mabo/difu

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ca. 150 S.

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