Wagenburgen, Hüttendörfer und Spots. Informelle Siedlungen in Berlin.

Verein für Stadtforschung
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Verein für Stadtforschung

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Wien

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1608-8131

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ZLB: Kws 100 ZB 6687

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Abstract

Seit den frühen 1980er Jahren gibt es in Berlin Wagenburgen. Wohnungsnot auf der einen und das Bedürfnis zusammen mit Gleichgesinnten alternative Lebensentwürfe umzusetzen auf der anderen Seite waren und sind die zentralen Gründe für ihre Gründung. Der Charakter der Wagenburgen und das Platzangebot, das in der Stadt für sie zur Verfügung steht, haben sich im Lauf der Jahre stark verändert. Unmittelbar nach dem Fall der Mauer gab es viel Platz und eine entsprechend starke Szene. 2012 dominierten die Protestcamps am Brandenburger Tor, am Oranienplatz und in der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule die öffentliche Aufmerksamkeit. Im gleichen Jahr entstand am Spreeufer mitten im sogenannten MediaSpreeGebiet die mittlerweile geräumte Cuvry-Siedlung. Heute lassen sich grob zwei Varianten informeller Siedlungen unterscheiden: Einerseits etablierte Orte, die von den Behörden meist geduldet werden und wilde Lager bzw. so genannte Spots, bei denen kein alternativer Lebensentwurf sondern die nackte Not Grund für diese Form des Wohnens ist.

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Dérive - Zeitschrift für Stadtforschung

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68

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S. 23-27

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