Prävention durch Kooperation. Empfehlungen zu Bildung im Sozialraum.
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DE
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Berlin
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EDOC
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Abstract
Um die Empfehlungen des Papiers einordnen zu können, ist ein Blick auf die Begriffshistorie der "Bildungslandschaften" hilfreich. Bildungslandschaften haben unterschiedliche Traditionen: In den 1980er-Jahren gab es bereits Ansätze unter dem Titel "community school" oder "Öffnung von Schulen". Diese orientierten sich an Modellen aus dem amerikanischen Raum, die Stadt als Lernort zu erschließen. Sie waren pädagogisch motiviert, wollten den geschlossenen schulischen Lernraum durch außerschulische, praktische Lerngelegenheiten erweitern. Solche Modelle wurden vereinzelt, vor allem für benachteiligte Kinder und Jugendliche, z. B. im Projekt "Stadt als Schule" in Berlin, übernommen. Seit Mitte der 2000er-Jahre wird der Begriff der Bildungslandschaften mit anderen Bedeutungen und vielfältigen neuen Ansätzen belebt. Bereits in den 90er-Jahren war angesichts zunehmender Ressourcenknappheit die Erkenntnis gewachsen, dass Probleme nicht allein durch den Zuwachs an Mitteln zu beheben sind. Es wurde erheblich mehr auf die Effektivität im Umgang mit Ressourcen geachtet, und dabei kamen erhebliche Wirksamkeitsdefizite ans Licht. Ziel des Briefs ist es, Empfehlungen für Governance-Strategien zu erarbeiten, die die beteiligten Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, Verwaltungsfachleute und ggfs. weitere Akteurinnen und Akteure besser zusammenarbeiten lassen und dafür sorgen, dass diese Zusammenarbeit nicht als zusätzliche Anforderung wahrgenommen wird, sondern in die Alltagsroutine übergeht. Ziel dieser Empfehlungen ist es auch, traditionelle Verwaltungsstrukturen und Entscheidungskompetenzen, aber auch Rechtsgrundlagen in den Blick zu nehmen und Änderungen vorzuschlagen, die für die Bedingungen des Aufwachsens vieler Kinder und Jugendlicher besser geeignet sind.
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20 S.
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böll.brief. Teilhabegesellschaft; 3