Moderne Fürsorge und ihre Legitimation. Eine soziologische Analyse der Sozialarbeit.

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SEBI: Ser 84-36

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Abstract

Ausgangspunkt der Untersuchung ist eine kritische Auseinandersetzung mit der in der Fürsorge-Fachliteratur verbreiteten Vorstellung über Ursache und Funktionsweisen der modernen Fürsorge. Die Funktionseinbußen, die die Fürsorge wegen der wirtschaftlichen und sozialpolitischen Entwicklung der vergangenen zwei Nachkriegsjahrzehnte hat hinnehmen müssen, legen die Frage nahe, ob die Fürsorgeorganisationen dadurch nicht geradezu provoziert werden, Phänomene (wie z. B. Kontaktarmut und Vereinsamung), die bislang als normal galten, als ,,Nöte'' zu definieren, deren sie sich anzunehmen verpflichtet fühlen. Bei der Untersuchung der historischen Entwicklung von Fürsorgeorganisationen sowie der Organisationsstrukturen und fürsorgerischen Aktivitäten werden insbesondere die Legitimationsargumentationen der Fürsorgeinstitutionen analysiert. Das fürsorgerische Handeln wird als Konsequenz der Absichten und Probleme der Fürsorgeorganisationen interpretiert und nicht als Konsequenz der Probleme, die im Objektbereich der Fürsorge, also bei den Klienten liegen. Dies ist die zentrale These der Arbeit. bg/difu

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Fürsorgeorganisation, Fürsorgelegitimation, Organisationssoziologie, Sozialarbeit, Sozialwesen

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Köln: Westdeutscher Verlag (1968), 136 S., Lit.(soz.Diss.; Münster o.J.)

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Fürsorgeorganisation, Fürsorgelegitimation, Organisationssoziologie, Sozialarbeit, Sozialwesen

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