Energiepolitik in der EU und Russland - Interessenlagen, Konfliktpotenziale, Kooperationsansätze.

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DI
EDOC

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Die Arbeit versucht Erklärungsansätze dafür zu identifizieren, warum die energiepolitischen und -wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und Russland während des vergangenen Jahrzehnts nicht von starker Kooperation geprägt und häufig von Krisen betroffen waren. Um diese Frage schlüssig beantworten zu können, sind eine Reihe von Themen zu bearbeiten: Zunächst fasst die Arbeit die europäische Energiepolitik der vergangenen Jahre zusammen. Es werden relevante Akteure identifiziert sowie auf Basis eines Multi-Level-Governance-Ansatzes ihre Positionierung und Interaktion beschrieben. Es folgt eine Darstellung der Schwerpunkte, Hintergründe und Themenfelder russischer Energiepolitik sowie eine Übersicht über die aktuellen Interessenlagen relevanter russischer Akteure. Beide Ansätze zusammenführend, versucht die Arbeit auf Basis spieltheoretischer Überlegungen einen Erklärungsansatz dafür, wo theoretisch abgeleitete gemeinsame Interessen bestehen und warum diese dennoch empirisch kaum beobachtbar sind.

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248 S.

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