Feinstaub und NO2. Entwicklung und Validierung einer Methode zur immissionsabhängigen dynamischen Verkehrssteuerung.

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DE

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Dessau-Roßlau

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1862-4804

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EDOC

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Zusammenfassung

In Hagen wurden umfangreiche lufthygienische Untersuchungen durchgeführt, bei denen sich für die Straßenzüge des Innenstadtrings und die Hauptzufahrtstraßen hohe Konzentrationen für Stickstoffdioxid und Feinstaub ergaben. Hauptverursacher ist erwartungsgemäß der Straßenverkehr, insbesondere der Schwerlastverkehr. In dem UBA-Forschungsprojekt werden die Funktionsfähigkeit und die lufthygienischen Auswirkungen einer immissionsabhängigen dynamischen Verkehrssteuerung des Schwerlastverkehrs im Bereich des besonders kritisch belasteten Märkischen Rings untersucht. Das innovative Konzept sieht vor, dass durch das Steuerungsprogramm "simDRIVE" der Märkische Ring zeitlich befristetet für den Schwerlastverkehr gesperrt wird, wenn in Abhängigkeit vom Verkehrsaufkommen und den meteorologischen Austauschbedingungen kritische Immissionswerte prognostiziert werden. Während dieser Sperrzeiten wird der Schwerlastverkehr durch dynamische und statische Beschilderungen auf zuvor festgelegte Alternativstrecken geführt, um die Erreichbarkeit der gewünschten Ziele zu gewährleisten. Mit dem Forschungsvorhaben soll weiterhin gezeigt werden, a) ob die für NO2 entwickelte Methode auch für die Reduzierung der Feinstaubbelastung angewendet werden kann, b) wie sich die Maßnahme auf die Immissionssituation in anderen lufthygienisch stark belasteten Straßen der Stadt Hagen auswirkt und c) ob eine Übertragung auf andere Städte möglich ist.

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132 S.

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Texte; 25/2010