Lernen von der Chaosforschung? Raumplanung unter veränderten Vorzeichen.

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CH

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Zürich

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0251-3625

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IRB: Z 900
ZLB: Zs 2586-4
BBR: Z 2513
IfL: I 4087 - 124

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Abstract

Die Chaosforschung, zu der die unterschiedlichsten Wissenschaften Beiträge leisten, liefert Erklärungsmodelle auch für Prozesse der Siedlungs- und Raumentwicklung, aber auch der Gesellschaftsentwicklung. Ganze Systeme bewegen sich stetig oder sprunghaft und verändern sich dabei im Innern. Diese Vorgänge lassen sich zum Beispiel beim Wachstum städtischer Agglomerationen erkennen. Erklärungsansätze, die im vorliegenden Beitrag kurz besprochen werden, sind die Theorien der Fraktale, der Selbstorganisation, der dissipativen Strukturen, der Synergetik und der Autopoiesis, das heißt der Selbstreferenz. Darauf aufbauend wird diskutiert, wie eine Planung allgemein und eine Raumplanung im besonderen aussehen können, welche chaotische Prozesse nicht nur zulassen, wo sie nicht stören oder gar kreativ sind, sondern bewußt einbeziehen.

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DISP. Dokumente und Informationen zur schweizerischen Orts-, Regional- und Landesplanung

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Nr.124

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S.24-34

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