Die Juden in Hamburg. Die politische, soziale und kulturelle Entwicklung einer jüdischen Großstadtgemeinde nach der Emanzipation 1848-1918.
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SEBI: 74/4960
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Zusammenfassung
Die Durchführung der rechtlichen Gleichstellung ab 1848 wird mit seinen Auswirkungen beobachtet, die Erwartungen von Juden und Nichtjuden an die Emanzipation werden untersucht und der Beitrag jüdischer Hamburger zur politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt und des Deutschen Reiches, also ihre Verflechtung mit der Umwelt, wird dargestellt. Ein zweiter Themenkreis beschäftigt sich mit den praktischen und geistigen Problemen, die sich für die jüdische Gemeinde als Organisation einer Minderheit aus der Emanzipation ergaben. Die Auflösung der im historischen Prozeß zwangsweise gebildeten Gruppe ,,Juden'' erfolgte in einer Zeit beschleunigter sozialer Mobilität; sie legte zentrifugale Kräfte frei, bewirkte auf der anderen Seite aber auch eine Neuorganisation der Gemeinde mit einem vielfältigen Eigenleben. Das Miteinander von Juden und Nichtjuden war in Hamburg aufgrund der engen Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet weniger belastet als in anderen deutschen Städten. Dennoch waren breite Kreise in ihrem vorurteilsverhafteten Denken rechtsradikalen Ideen gegenüber empfänglich.
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Judenemanzipation, Jüdische Gemeinde, Antisemitismus, Institutionengeschichte, Ortsgeschichte, Demographie, Recht, Geschichte
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Hamburg, (1970) 312 S., Tab.; Lit.; Zus.(phil.Diss.; Hamburg 1969)
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Judenemanzipation, Jüdische Gemeinde, Antisemitismus, Institutionengeschichte, Ortsgeschichte, Demographie, Recht, Geschichte