Ökonometrie als Instrument der Interessenpolitik. Zum Aussagewert der UNCTAD-Berechnungen über die Handelswirkungen der Tokio-Runde für die Entwicklungsländer.
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SEBI: 85/4816
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Zusammenfassung
Die Ökonometrie, die als Synthese zwischen der wirtschaftlichen Realität und wirtschaftstheoretischen Modellen verstanden wird, bildet auch eine Grundlage für wirtschaftspolitische Entscheidungen und rückt dadurch in das Feld unterschiedlicher Interessen. Als Instrumente von Interessenpolitik unterliegen so die ökonometrischen Verfahren der Manipulationsgefahr. Als ein Beispiel derlei Versuchung und der Art ökonometrischer Manipulation behandelt der Autor die UNCTAD-Studie über die Handelswirkungen der Tokio-Runde für die Entwicklungsländer. Nach der Beschreibung von Ziel, Konzeption und Methodik der UNCTAD-Studie weist der Autor den UNCTAD-Berechnungen grobe Fehler nach und zeigt auf, wie die Interessenstandpunkte in die theoretische Konzeption und die gewählten Daten eingegangen sind. Der Umfang der Fehlberechnungen wird durch Alternativberechnungen ermittelt. Am Beispiel des Handels EG - Entwicklungsländer weist der Autor nach, daß die TOKIO-Runde den Entwicklungsländern positive Handelseffekte bringen kann und hält diese Ergebnisse auch auf die USA und Japan für übertragbar. sch/difu
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Entwicklungsland, Handel, Ökonometrie, Wirtschaftspolitik, Konferenz, Kritik, Fehlberechnung, Nachweis, Wissenschaft/Grundlagen, Wirtschaft
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Köln: (1985), 109 S., Abb.; Tab.; Lit.
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Entwicklungsland, Handel, Ökonometrie, Wirtschaftspolitik, Konferenz, Kritik, Fehlberechnung, Nachweis, Wissenschaft/Grundlagen, Wirtschaft
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Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik; 64