Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land.

Aufbau-Verl.
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Berlin

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ZLB: 2002/864

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Abstract

Das Buch zeichnet ein Bild unerwartet lebendiger Vergangenheit, versucht einer irritierenden wie irritierten Wirklichkeit beizukommen. Dem Autor geht es, ganz der Dialektik verpflichtet, um das Verlorene, wissend, das es in irgendeiner Form an seiner Aufhebung arbeitet, durch Verklärung oder Aufklärung wiedererscheint. Er spricht nicht ohne Doppelsinn von der DDR als einer "Diktatur in Grenzen", also einer Herrschaft, die nach außen mit strikter Grenzziehung arbeitete, die Räume nach innen ebenfalls vertikal abschottete, aber horizontal durchlässig hielt. Aus ihren Werten, Normen und Zielvorstellungen rekonstruiert er das Bild einer "arbeiterlichen Gesellschaft", die die Verarbeiterlichung" der bürgerlichen Schichten und das Abschmelzen sozialer Barrieren und Differenzen erfolgreich bewerkstelligte, um schließlich an eben diesem Erfolg zu scheitern, am Mangel an Effizienz, Differenzierung und Individualisierung. difu

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348 S.

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