Ein-Euro-Jobs zwischen Anspruch und Realität aus Sicht der Maßnahmeteilnehmer und -teilnehmerinnen. Arbeitsgelegenheiten und die Umsetzung der Arbeitsmarktreformen. Expertise im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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DE

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Bonn

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ZLB: 4-2009/2593

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Zusammenfassung

Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung - umgangssprachlich auch Ein-Euro-Jobs genannt - sind quantitativ das bedeutendste Instrument der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Im Jahr 2008 wurden ca. 825.000 Eintritte in Arbeitsgelegenheiten gezählt - so viel wie nie zuvor. Nahezu 30 % des Etats für Eingliederungsleistungen werden dafür verwandt. Insbesondere in Ostdeutschland ist diese Form öffentlich geförderter Beschäftigung weit verbreitet. Die Studie setzt sich zunächst kritisch mit dem Anspruch und der Wirklichkeit dieses Instruments auseinander und zeichnet nach, wie sich seine Bedeutung im Zeitverlauf gewandelt hat. Neben einer Bilanz der bisherigen Entwicklung stellt sie jedoch die Sicht der Betroffenen in den Mittelpunkt und beleuchtet die Maßnahmewirklichkeit aus ihrer Perspektive. Die Befunde basieren auf Gesprächen mit 50 Langzeitarbeitslosen. Die Autorin hat mit den Menschen u.a. über den Zugang zu Arbeitsgelegenheiten, über die Betreuung durch einen persönlichen Ansprechpartner und die Begleitung und Vermittlung während und nach der Maßnahme gesprochen. Die Aussagen sind ernüchternd. Sie zeigen z.B., dass die Vergabepraxis nur selten - wie eigentlich vorgesehen - auf einer Potenzialanalyse und einer Eingliederungsvereinbarung aufbaut, und eine Maßnahme - aus Sicht der Betroffenen - eher willkürlich, zufällig oder nur aufgrund des eigenen Engagements zustande kam.

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47 S.

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